Poems Without Frontiers

Poems in Translation

Marceline Desbordes-Valmore




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Les Séparés
Marceline Desbordes-Valmore

N'écris pas - Je suis triste, et je voudrais m'éteindre.
Les beaux été sans toi, c'est la nuit sans flambeau.
J'ai refermé mes bras qui ne peuvent t'atteindre,
Et frapper à mon cœur, c'est frapper au tombeau.
N'écris pas !

N'écris pas - N'apprenons qu'à mourir à nous-mêmes,
Ne demande qu'à Dieu ... qu'à toi, si je t'aimais !
Au fond de ton absence écouter que tu m'aimes,
C'est entendre le ciel sans y monter jamais.
N'écris pas !

N'écris pas - Je te crains; j'ai peur de ma mémoire;
Elle a gardé ta voix qui m'appelle souvent.
Ne montre pas l'eau vive à qui ne peut la boire ;
Une chère écriture est un portrait vivant.
N'écris pas !

N'écris pas ces mots doux que je n'ose plus lire ;
Il semble que ta voix les répand sur mon cœur;
Et que je les voix brûler à travers ton sourire,
Il semble qu'un baiser les empreint sur mon cœur.
N'écris pas !




Parted
Marceline Desbordes-Valmore

Do not write. I am sad and would like to fade away.
The fine summers without you are nights without light.
I have folded my arms unable to reach you;
And to knock at my heart is to beat on my grave.
Do not write.

Do not write. Let us learn only to die in ourselves
Ask only of God… of yourself, whether I loved you.
In the depths of your absence, to hear that you love me
Is to be hearing from heaven without ever ascending.
Do not write.

Do not write. I am fearful of you and afraid of my memory
That has kept your voice and calls to me often;
Do not show me the water that cannot be drunk
For your cherished writing brings your portrait alive.
Do not write.

Do not write those sweet words that I dare not read any more.
It seems that your voice spreads them over my heart
And, as I see them through the glow of your smile,
It seems they are stamped with a kiss on my heart.
Do not write.

Translation: © David Paley




Getrennt
Marceline Desbordes-Valmore

Schreib nicht! Ich bin traurig und möchte zurückziehen.
Die schönen Sommer ohne dich sind wie die Nächte ohne das Licht.
Ich kann dich nicht mehr erreichen und habe die Arme verschränkt;
Und auf meinem Herzen zu klopfen ist auf meinem Grabe zu schlagen.
Schreib nicht!

Schreib nicht! Laß uns lernen, nur in uns zu sterben;
Bitte nur Gott... dein Selbst, ob ich dich liebte!
In den Tiefen deiner Abwesenheit zu hören, daß du mich liebst,
Ist vom Himmel zu hören, ohne auffahren zu können.
Schreib nicht!

Schreib nicht! Ich fürchte dich und habe Angst vor meiner Erinnerung,
Die deine Stimme behaltet und mir oft zurufen hat;
Zeig mir das Wasser nicht, das nicht getrunken werden kann,
Denn dein liebliches Schreiben bringt dein Bildnis zum Leben!
Schreib nicht!

Schreib jene süßen Wörter nicht, die ich nicht mehr zu lesen wage.
Es scheint, daß deine Stimme sie auf meinem Herzen verteilt,
Und, da ich sie durch den Glut deines Lächelns erblicke,
Scheinen sie mit einem Küß auf meinem Herzen gestempelt zu sein.
Schreib nicht!

Übersetzung: © David Paley